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Kochkeramik


Kochen mit der Lopas wie vor 2500 Jahren?

„Lopas“ ist eine Bezeichnung für die Formvariante eines antiken Kochtopfs1

Von antiken Rezepten2 inspiriert entstanden bei Kochversuchen schmackhafte Gerichte – ausser Salz, Pfeffer und Kräuter braucht es keine Gewürze! Backen ist ebenfalls möglich! Auch in der Antike nicht verwendete Esswaren wie z. B. Tomaten, Peperoni oder Kartoffeln lassen sich vorzüglich in der Lopas zubereiten. Weiter kann ohne jegliche Zugabe von Fett gekocht werden!

Reproduktionen antiker Lopades im Einsatz 

Basierend auf meinen Versuchen in der experimentellen Archäologie3 habe ich nach dem Vorbild antiker Lopades eine für unsere „Gegenwartsküche“ taugliche Lopas entwickelt.

Ihr Abenteuer „Kochen mit der Lopas“

Geschwindigkeit und Effizienz gehören zu den höchsten Zielen unserer heutigen Lebensweise.

Nur, wohin mit all der eingesparten Zeit?

Kochen Sie wie vor 2500 Jahren!

Das Kochen mit der Lopas ist eine Wonne für Slow Food-Fans und Geniesser!

Und es ist eine Kunst, die erlernt sein will – ideal zum Entschleunigen und Entspannen!

Material    feuerfeste Irdenware, unglasiert
Farbe         Ihre Lopas erhalten Sie in zartem Lachsrosa. Das Feuer färbt sie bei jedem Gebrauch neu –
                    von Schwarz über alle Grautöne bis Weiss.

Lieferfrist 1 Woche

Lopas 1 (L1), 1 Person, CHF 110

Masse: D ca. 20 cm; H ca. 10 cm

Lopas 2 (L2), 2 Personen, CHF 140

Masse: D ca. 22 cm; H ca. 10.5 cm

Lopas 3 (L3), 3–4 Personen, CHF 170

Masse: D ca. 24 cm; H ca. 12.5 cm

Kochanleitung und Rezepte sind mit inbegriffen, ebenso ein hitzebeständiger Standring.

 


1 Singular Lopas, Plural Lopades; Pape 1914, 63: λοπάς, άδος, ἡ, flaches, irdenes Koch-, Ess- und Trinkgeschirr. Die ältesten Gefässe dieser Gattung datieren in die Zeit um 510 v. Chr. (Long-Miro-Volpe 1992, 219 ). Die Gefässform der Lopades findet sich in Griechenland und im Hinterland griechischer Kolonien des gesamten Mittelmeerraums (Mistireki 2012, 38-43). 
2 So nennt z. B. Athenaios von Naukratis in seinem Werk Deipnosophistae (Gelehrtenmahl) eine Reihe von möglicherweise in der Lopas gekochten Nahrungsmitteln (Gulick 1927, Kaibel 1887).
3 Im Auftrag von lic. phil. A. Mistireki  habe ich 2012 die Randfragmente der Lopades aus Spina nach handwerklich-typologischen Kriterien geordnet (Mistireki 2012). 2014 entstand daraus meine Bachelorarbeit in Klassischer Archäologie zum Thema der Integration handwerklichen Wissens in archäologische Untersuchungen (Herzig 2014). In diesem Zusammenhang wurden praktische Experimente zur Reproduktion von Lopades durchgeführt. Mit den bei den Experimenten hergestellten Lopades wurden in Zusammenarbeit mit lic.phil. Mistireki auch Versuche im Kochen unternommen. Die Versuche sowohl bei der Reproduktion der Lopades als auch beim Kochen haben aufgezeigt, wie wichtig die experimentelle Archäologie für die Wissenschaft ist. Aus kulinarischer Sicht eröffnet das Kochen mit der Lopas Möglichkeiten für eine einfache und sehr genussreiche Ernährung (Expo Milano 2015).  
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